Albany im Australien-Lexikon
Albany ist die drittgrößte Stadt in Western Australia und befindet sich in der Großen
Australischen Bucht. In dieser Stadt befindet sich der größte Naturhafen der Welt. Wie in
vielen anderen Gebieten von Australien auch, beginnt die Geschichte von Albany als
Strafkolonie.
Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt ein militärischer Vorposten für New
South West und seit 1830 ist der Name Albany gängig. Anfang des 189 Jahrhunderts war die
Stadt das wichtigste Walfang-Zentrum der Welt und man gründete die „Cheynes Beach
Wahling Company". So wurde Albany schnell zur führenden Industrie, die pro Saison mehr
als 850 Wale erlegte. Die Sinnlosigkeit der Waljagd wurde den Menschen im späten 20.
Jahrhundert immer bewusster und der Walfang wurde im Southern Ocean verboten. Im Jahre
1978 schloss die Walfangindustrie in Albany endgültig ihre Fabriken.
Vom Juli bis Oktober
ist heute das „Whale-Watching" eine der Hauptattraktionen für den Tourismus. Trotz der
Beendigung des Wahlfangs ist Albany ein sehr wichtiges Geschäftszentrum geblieben.
Spezialisiert haben sie die Einheimischen hier auf die Forstwirtschaft, die Fischindustrie, den
Weinbau sowie den Tourismus. Besonders letzteres gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn
Albany und die Umgebung hat sehr viele Touristenattraktionen zu bieten.
Sehenswert ist u.a.
das Walmuseum sowie die „Old Farm of Strawberry Hill". Des Weiteren die „St. Johns
Anglican Church", die in den 1840er Jahren erbaut wurde und die erste Kirche
Westaustraliens ist. Auch an der Küste hat Albany so einiges an Sehenswürdigkeiten zu
bieten, wie z.B. die Natural Bridge und The Gap. Zudem gibt es viele Nationalparks, wie der
Stirling Range National Park, der sich über eine Fläche von 65 Kilometern erstreckt. 



