Royal Botanic Gardens im Australien-Lexikon
Der Royal Botanic Gardens ist der größte botanische Garten von Sydney und eine sehr
beliebte Touristenattraktion. Der Eintritt ist frei und der Garten kann jeden Tag besucht
werden. Er ist mehr als 30 Hektar groß und befindet sich östlich der Wahrzeichens der Stadt,
dem Sydney Opera House und dem Circular Quay. Die Farm Cove, auf dessen Gelände sich
der Botanische Garten befindet, war der erste Bauernhof in Australien. Errichtet wurde er
1788 und war eigentlich niemals so richtig erfolgreich. Daher wurde der Boden immer mehr
bebaut und fruchtbarer gemacht. Gegründet wurde der botanische Garten im Jahre 1816 und
war ein Teil des Gartens des Governors. Der erste Botaniker war Charles Fraser, der 1817 den
Grundstein für eine lange Geschichte des Sammelns und des Erforschens von Pflanzen legte.
Somit ist der botanische Garten in Sydney der älteste in Australien und spielte damals wie
heute eine sehr wichtige Rolle in der Ansiedlung von Pflanzen. Der Direktor Charles Moore
trug viel zur Entwicklung des botanischen Gartens bei und löste viele Probleme, die sich im
Laufe der Jahre auftaten. So hatte er Lösungen für den schlechten Boden parat und beseitigte
den Wassermangel ebenso wie den Geldmangel. 1862 wurde mitten im botanischen Garten
der erste Zoo von Sydney eröffnet. Nach dem ersten Weltkrieg verfiel der botanische Garten
zusehends und wurde erst ab 1945 wieder aufgebaut. Aufgeteilt ist der botanische Garten in
viele Bereiche. Es gibt den Begoniegarten, denn Kräutergarten, einen orientalischen Garten,
man kann durch einen echten tropischen Regenwald spazieren oder auch durch das
Buschland. Des weiteren gibt es einen Palmenhain, einen Garten der Pioniere, einen
Steingarten mit vielen einheimischen Pflanzen und einen beeindruckenden Rosengarten.



