Twelve Apostles im Australien-Lexikon
Die Twelve Apostles, übersetzt Zwölf Apostel, sind eine Felsformation aus Kalkstein, deren
Felsen bis zu 60 Meter hoch sind. Sie befinden sich im Bundesstaat Victoria in Australien und
liegen genau zwischen Princetown und Port Campbell in Port Campell Nationalpark. Nach
den Uluru sind die Twelve Apostles die am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit in
Australien. Beeindruckend ist der Ausblick auf die Felsen bei Sonnenaufgang oder bei
Sonnenuntergang. In der Brandung leuchten die Felsen geheimnisvoll und bilden somit den
Höhepunkt an der Great Ocean Road. Dies ist eine sehr spektakuläre Küstenstraße im Südost
von Australien, die man während eines Urlaubs in Australien unbedingt bereisen sollte.
Entstanden sind die Twelve Apostles durch die erosive Kraft des Meers. Sie haben alle eine
unterschiedliche Höhe und einen verschiedenen Durchmesser. Die Steilküste der Port-
Cambell-Klippen weicht jedes Jahr um rund zwei Zentimeter zurück. Zunächst bildeten sehr
widerstandsfähige Partien Halbinseln, die später nur noch durch natürliche Brücken eine
Verbindung zum Festland hatten. Im Laufe der Jahre brechen diese Konstruktionen ab und so
sind auch die zwölf Apostel, aus rein geologischer Sicht, nur eine Erscheinung von kurzer
Dauer. Die Formation bestand trotz ihres Namens immer nur aus neun Felsen. Einer der 50
Meter hohen Felsen ist am 3. Juli 2005 einfach so umgestützt, vor den Augen der mehr als
erstaunten Touristen. Grund für den Zusammenbruch war ein ganz natürlicher
Erosionsprozess. Besucht man diese Touristenattraktion, sollte man auch gleich die weiteren
Sehenswürdigkeiten wie Pudding Basin Rock, Island Arch, London Arch, The Razorback,
Muttonbird Island, Thunder Cave, The Blowhole, Elephantrock sowie Bakers Oven und The
Grotto besuchen.



