Brisbane im Australien-Lexikon

Brisbane befindet sich im Nordosten von Australien und ist die Hauptstadt von Queensland. Gegründet wurde Brisbane im Jahre 1824 als Strafkolonie. Benannt ist sie nach dem damaligen Gouverneur von News South Wales, Sir Thomas Brisbane. Entdeckt wurde Brisbane vom Soldaten und Entdecker John Oxley, der am Brisbane River auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Strafkolonie war. Zunächst wurde die Kolonie in Redcliff gegründet und ein Jahr später flussaufwärts in das heutige Zentrum der Stadt verlegt. Im Jahre 1842 wurde die Strafkolonie aufgelöst und das Land konnte frei besiedelt werden. Hauptstadt wurde Brisbane im Jahre 1859, bekam jedoch erst im Jahre 1902 die offiziellen Stadtrechte. Der Grundstein für das heutige Brisbane wurde 1925 durch den Zusammenschluss von mehren Ortschaften und Siedlung sowie Verwaltungsbezirken gelegt.

Im zweiten Weltkrieg war Brisbane das Hauptquartier von General Douglas Mac Arthur und im November 1942 kam es hier zu sehr schweren Ausschreitungen zwischen australischen und amerikanischen Soldaten.

Im Ballungsgebiet leben mehr als 1,7 Millionen Einwohner. Brisbane liegt direkt am Brisbane River und ist nicht nur katholischer, sondern auch anglikanischer Erzbischofsitz. Die Haupteinnahmequelle der Stadt ist die Erdölindustrie. Bekannt ist Brisbane weit über die Landesgrenzen hinaus aufgrund seiner vielen Hochschulen, wie die Queensland University of Technology, die University of Queensland und die Griffith University.

Touristisch ist Brisbane vor allem wegen der Meerlage und dem ständig guten Wetter beliebt. Hier herrscht ein subtropisches Klima, sodass die Sommer warm und schwül und die Winter mild und trocken sind. Das ganze Jahr über gibt es hier Gewitter und Hagelstürmen und in den letzten Jahren hatte Brisbane mit eine sehr lange Trockenheit in den Sommermonaten zu kämpfen. Besonders hervorzuheben sind die Ferienparadiese Sunshine Coast und Gold Coast, die immer größeren Anklang finden.



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