Victoria im Australien-Lexikon

Der Bundesstaat Victoria befindet sich im Südosten des Kontinents Australien und hat Melbourne zur Hauptstadt. Victoria grenzt an die vier Großlandschaften: Murraybecken, dem südlichen Bergland, der Great Dividing Range und der schmalen Küstenebene im Osten. An der Südküste befindet sich die malerische Great Ocean Road mit der Felsformation „Zwölf Apostel", von denen ein Fels im Juli 2005 ins Wasser fiel. Das Klima ist eine Mischung aus dem mitteleuropäischen und mediterranen Klima. Im Bergland findet man überwiegend Eukalyptusbäume, die im Winter mit Schnee bedeckt sein können. Der Mount Buller ist als Gebiet für den Wintersport sehr bekannt und auch beliebt. Sehenswert ist Philip Island, denn hier kann man das ganze Jahr über Zwergpinguine beobachten. Es befindet sich hier ein hervorragend ausgebautes Besucherzentrum, dessen Erlöse zu 100 Prozent den Pinguinen zugute kommen. Die Haupteinnahmequelle von Victoria bilden die Schafzucht sowie der Getreideanbau, die Obstkultivierung und der Weinanbau. Zudem gibt es Bodenschätze wie Braunkohle, Erdöl und Erdgas. Das Gebiet in und um Victoria war bereits vor mehr als 40.000 Jahren von den Aborigines besiedelt. Melbourne wurde im Jahre 1835 gegründet und Victoria war ab 1851 eine britische Kolonie. Aufgrund der Goldfunde im Jahre 1851 kam es hier zu einem Goldrausch, dessen Folge eine Masseneinwanderung war. Besonders aus China kamen sehr viele Einwanderer hier her und auch sehr viele Europäer versuchten ihr Glück mit dem Gold. Im Jahre 1901 wurde Victoria Mitglied im Australischen Bund. Bekannt ist der Bundesstaat aber auch wegen der seiner vielen und guten Universitäten wie der Deakin University in Melbourne, der Monash University, der RMIT University sowie der University Melbourne. Des weiteren gibt es die Swinburne University of Techology, die University of Ballarat, die Vicoria University und die Australian Catholic Univesity.


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