Macquarieinsel

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Die Macquarieinsel wird auch kurz „Macca“ genannt und ist eine Insel im südlichen Pazifischen Ozean, die zum australischen Bundesstaat Tasmanien gehört. Die Insel ist gute fünf Kilometer breit und nicht mehr als 35 Kilometer lang. Entstanden ist die Insel aufgrund des Aufeinanderreffens der Australischen und Pazifischen Platte.

Die Entdeckung der Macquarieinsel war eher zufällig, denn der Australier Frederich Hasselborough war auf der Suche nach neuen Gründen für den Robbenfang. Er fand die Inseln im Juli 1810 und beanspruche sie zunächst für Großbritannien. Zunächst wurde die Insel vom australischen Bundesstaat New South Wales verwaltet und wurde 1890 dem Bundesstaat Tasmanien zugeordnet. Bis 1905 war die Insel allerdings unter das Eigentumsrecht von Neuseeland gestellt. Im Jahre 1933 wurde die Insel unter Naturschutz gestellt und ist bis heute ein Wildreservat. Seit 1947 gehört sie auch offiziell zum australischen Staat. Seit 1948 gibt es eine Forschungsstation der Australien National Antarctic Reserche Expedition auf der Insel. Seit 1978 ist die Insel ein staatliches Naturreservat und die Marcquarie Station der Australien Antarctic Division gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier landen jedes Jahr mehrere tausend Seevögel und brüten auf der Insel. Viele Biologen studieren hier die Lebensweisen der Königspinguine und der See-Elefanten.

Die Inseln sind unbewohnt nur ein paar Forscher leben und arbeiten hier. Im Jahre 2004 gab es hier ein Erdbeben der Stärke 8,1, was jedoch von der Welt kaum wahrgenommen wurde und auch keine nennenswerten Schäden verursacht hat. Im September 2006 gab es an der Ostküste der Insel einen schweren Hangrutsch. Dieser wurde von Kaninchen verursacht und tötete unzählige brütende Vögel. Die Kaninchen hatten ihre Gänge so sehr in den Hang gebaut, dass dieser nach einem kurzen Regenschauer einfach nachgab.

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