Royal-Nationalpark im Australien-Lexikon
Der Royal-Nationalpark befindet sich in Australien im Bundesstatt New South Wales und ist
rund 29 Kilometer von der Stadt Sydney entfernt. Gegründet wurde der Park im Jahre 1879
vom damaligen Premier von News South Wales, Sir John Robertson. Damit ist er der
zweitältesten Nationalpark der Welt. Robertson war sein ganzes Leben lang sehr um den Park
bemüht. Gegründet wurde er eigentlich aus rein wirtschaftlichem Interesse, denn man fand
auf dem Gebiet Kohle. So sollte der Park die Konkurrenz fernhalten. Ursprünglich hieß er
„The National Park", wurde aber nach einem Besuch von Königin Elizabeth der Zweiten im
Jahre 1955 umbenannt. Viele Teile des Parks sind unzähligen Buschfeuern zum Opfer
gefallen, die zu einem steten Wandel der Vegetation beitrugen. Der Park befindet sich
zwischen den beiden Großstädten Sydney und Wollongong und ist ein Ort der unberührten
Natur. Das Landschaftsbild im Park ist sehr unterschiedlich, mal findet man Sandsteinhügel,
dann wieder Eukalyptuswälder und zentral gelegen befindet sich der Hacking River. Bei
Bundeena befindet sich ein großer Mangrovenwald und an der Küste zur Tasmanischen See
gibt es viele Strände und Lagunen, die nur zu Fuß über Küstenwanderwege erreichbar sind.
Im Südosten befindet sich der tropische Regenwald des Illawarra Escarpments, in dem sich
viele Palmen befinden. Mit dem Auto gelangt über drei Wege in den Royal-Nationalpark. Im
Norden von Sutherland, im Westen von Waterfall und im Süden von Otford aus. Um in den
Park zu gelangen, muss man allerdings eine Tagesgebühr bezahlen, die man vor Ort begleicht
oder aber auch über das Internet bucht und bezahlt.



